Berufsbegleitendes Masterstudium Mergers & Acquisitions
an der Universität Münster

Mergers & Acquisitions sind sowohl rechtlich als auch wirtschaftlich sensible Angelegenheiten. Juristen und Betriebswirte stehen vor vielfältigen Herausforderungen, wenn ein Unternehmen ein anderes aufkauft oder wenn sich mehrere Unternehmen zu einem zusammenschließen.

Die einzelnen Unternehmen müssen nach strengen Gesichtspunkten bewertet werden, während auf der anderen Seite wettbewerbsrechtliche Fragen zu klären sind. Doch auch die Finanzierung des Deals, steuerrechtliche Komponenten und Bilanzierungsfragen prägen den M&A-Prozess. Fernab von Recht und Finanzen stehen spätestens nach Abschluss von Fusion oder Akquisition viele Aufgaben an, um die Unternehmen aufeinander einzustellen und zu integrieren.

Sowohl Vorbereitung als auch Durchführung und anschließende Integration verlangen spätestens in der heutigen komplexen Wirtschaftswelt nach Fachleuten, die den M&A-Prozess begleiten. Juristen mit ausgeprägten wirtschaftlichen Kenntnissen sowie Detailwissen in allen für Fusionen und Akquisitionen notwendigen Rechtsgebieten sind hierbei besonders gefragt.

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Details zum Masterstudium Mergers & Acquisitions:

Voraussetzungen: Die akademischen Voraussetzungen verlangen entweder ein abgeschlossenes Staatsexamen oder einen erfolgreichen Diplom-, Bachelor- oder Masterabschluss. Bei den Varianten ohne Staatsexamen müssen die Teilnehmer eine Klassifizierung von 240 ECTS-Punkten mitbringen und eine Endnote unter den besten 50% ihres Studiengangs erhalten haben.

Über berufliche Qualifikationen können bis zu 60 ECTS-Punkte angerechnet werden. Des Weiteren verlangt die Zulassung nach mindestens einem Jahr einschlägiger und fachrelevanter Berufserfahrung für den Master of Laws, nach mindestens zwei Jahren desselben für die Zulassung zum EMBA.
Studiendauer: Dieser Masterstudiengang ist für eine Dauer von 3 Semestern konzipiert und findet berufsbegleitend statt. Er besteht aus 8 Modulen á 377 Unterrichtsstunden, aufgeteilt auf 14 Präsenzwochenenden, die einmal pro Monat von Donnerstag bis Samstag stattfinden. Die Vereinbarkeit von Studium und Beruf genießt einen hohen Stellenwert. Verschieben der Masterarbeit, Nachholen verpasster Unterrichtsveranstaltungen und sogar eine Beurlaubung, also das Verschieben des gesamten Studiengangs, sind grundsätzlich mögliche Szenarien.
Inhalt des Masterstudiums: Die Studierenden erlernen alle wirtschafts-, steuer- und gesellschaftsrechtlichen Aspekte des M&A-Prozesses. Der Studiengang bereitet sowohl Wirtschaftswissenschaftler als auch Juristen auf diese Tätigkeit vor und spricht daher von Investmentbankern über Wirtschaftsjuristen bis hin zu Unternehmensberatern jede Personengruppe an, die entweder bereits mit Mergers & Acquisitions operiert oder sich in diese Richtung entwickeln möchte.

Begleitet werden die Studierenden von Dozenten, die aus eigener praktischer Berufserfahrung berichten. Darunter sind sowohl Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen als "Praktiker". Sie passen gemeinsam Ausrichtung und Inhalte des Studiums ständig neu an und richten sie an aktuellen wirtschaftlichen und rechtlichen Entwicklungen aus mit Fokus auf der Aktualität des Lernstoffs.

Jedes Modul wird mit einer Abschlussarbeit beendet. Sieben davon folgen dem klassischen Klausurprinzip, eines wird mit einer bewerteten Präsentation absolviert. Die Klausuren erstrecken sich über eine Dauer von drei Stunden und beinhalten Fachfragen sowie Fallbeispiele, die an die vorangegangenen Vorlesungsinhalte anknüpfen. Alle Klausuren finden in Verbindung mit den Unterrichtseinheiten an den Präsenzwochenenden statt. Am Ende des Studiums wird eine Masterarbeit mit einem Umfang zwischen 40 und 50 Seiten verfasst. Die Endnote des Studiums setzt sich zu 30% aus Masterarbeit und zu 70% aus den Benotungen der Prüfungsleistungen zusammen.
Abschlusstitel: Die Studienanwärter können sich zwischen zwei Studienrichtungen entscheiden und somit zwei unterschiedliche Abschlusstitel anstreben. Beide Studienrichtungen sind sowohl Wirtschaftswissenschaftler als auch Juristen zugänglich. Die rechtswissenschaftliche Ausrichtung führt zum akademischen Titel "Master of Laws (LL.M.)", der eine Vertiefung in Mergers & Acquisitions ausweist. Die wirtschaftswissenschaftliche Ausprägung mündet im "Executive Master of Business Administration (EMBA)". Sie richtet sich vor allem an höhere Führungskräfte und weist einen stärker praxisorientierten Fokus als ein klassischer MBA-Studiengang auf.

Für Juristen ist zudem die Option relevant, mithilfe eines zusätzlichen Moduls und abschließender Prüfung den "Fachanwalt für Handels- und Gesellschaftsrecht" zu erwerben, der nochmals eine besondere Vertiefung und somit ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Arbeitsmarkt darstellt. Die Verleihung eines Fachanwaltstitels setzt auch immer eine bestimmte Anzahl verhandelter Fälle voraus.
Weblink: Universität Münster

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