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Master Medizinrecht
an der Universität Münster

Der berufsbegleitende Masterstudiengang Medizinrecht richtet sich in erster Linie an Juristen. Unter der Voraussetzung der Absolvierung eines zusätzlichen Aufbaumoduls können jedoch auch Nichtjuristen den Studiengang absolvieren. Das Studium dauert drei Semester und hat nur wenige Präsenzphasen. Zusätzlich muss eine Masterarbeit angefertigt werden. Die vermittelten Kenntnisse reichen von der Einführung in alle Aspekte des Medizinrechts über medizinische Grundlagen bis hin zur Struktur der Krankenversicherung und Grundzügen des Apothekenrechts.

Juristen erwerben mit dem Master auch das Recht, die Bezeichnung "Fachanwalt für Medizinrecht" zu führen. Strukturiert ist der Studiengang in 8 Module. Insgesamt sind 394 Unterrichtsstunden zu absolvieren. Hierzu werden 14 Präsenzwochenenden und das Absolvieren einer Einführungswoche benötigt. Die Präsenzwochenenden erstrecken sich in der Regel von Donnerstag bis Samstag und finden einmal monatlich statt. Das Angebot richtet sich an Menschen, die in pharmazeutischen Unternehmen, bei Krankenversicherungen, in Kliniken, Ministerien und Verbänden, Institutionen des Gesundheitswesens oder in Anwaltskanzleien mit medizinrechtlicher Ausrichtung arbeiten, oder eine solche Tätigkeit anstreben.

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Details zum Master Medizinrecht:

Voraussetzungen: Voraussetzung zur Absolvierung des berufsbegleitenden Masterstudiengangs Medizinrecht ist das erfolgreiche Absolvieren eines grundständigen Studiums. In der Regel ist dies ein juristisches Studium. Allerdings werden auch Nichtjuristen zum Masterstudium zugelassen, sofern sie ein zusätzliches Aufbaumodul absolvieren, das Kenntnisse des Zivilrechts, des Strafrechts, der juristischen Methoden und des öffentlichen Rechts vermittelt. Dieses Modul ist als Vorschaltkurs konzipiert, muss also vor Beginn des eigentlichen Studiums abgeschlossen werden.
Studiendauer: Das Studium erstreckt sich über drei Semester, zusätzlich muss jedoch eine Masterarbeit verfasst werden. In dieser Zeit sind alle acht Module des berufsbegleitenden Masterstudienganges zu absolvieren.
Inhalt des Masterstudiums: Inhaltlich befasst sich das Studium mit allen relevanten Aspekten des Medizinrechts. Zunächst wird ein Einblick in das Gebiet des Medizinrechts vermittelt. Zudem werden Kenntnisse über die rechtliche Beziehung zwischen Arzt bzw. Krankenhaus und Patient vermittelt. Insgesamt lässt sich das Spektrum des Studienganges als sehr breit ansehen. Die zivilrechtliche Haftung des Arztes, die medizinischen und ökonomischen Grundlagen klinischer Entscheidungen, die Berufshaftpflichtversicherung des Arztes bzw. des Krankenhauses, das Vertragsarztrecht und die Organisation der privaten Krankenversicherung werden in den ersten drei Modulen gelehrt.

Das vierte und fünfte Modul befassen sich mit der gesetzlichen Krankenversicherung, der Pflegeversicherung, dem Pflegeberufegesetz, dem Arzneimittel- und Medizinprodukterecht, den Grundzügen des Apothekenrechts sowie dem Vergütungsrecht der Heilberufe und der Krankenhäuser. Die letzten drei Module vermitteln Kenntnisse über neue Versorgungsformen, Grundlagen der Gesundheitsökonomik und des Krankenhausmanagements. Weiterhin werden steuerrechtliche Fragen des Gesundheitswesens, das Arbeitsrecht im Krankenhaus und in der Arztpraxis, das ärztliche Berufsrecht, das Berufs- und Zulassungsrecht der Psychotherapeuten und anderer Heilberufe sowie das Recht der Biomedizin und das Kartell- und Vergaberecht im Gesundheitswesen gelehrt. Insgesamt deckt der Studiengang also alle wesentlichen Aspekte des Medizinrechts ab.
Abschlusstitel: Das Studium schließt mit dem akademischen Grad des "Master of Laws" (LL.M) ab. Juristen erwerben zusätzlich das Recht, die Bezeichnung "Fachanwalt für Medizinrecht" zu führen.
Weblink: Universität Münster