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Fachhochschule der Wirtschaft – FHDW


Die Fachhochschule der Wirtschaft oder kurz FHDW genannt wurde im Jahr 1993 in Paderborn von einem Zusammenschluss ostwestfälischer Wirtschaftsunternehmen gegründet.
Paderborn, traditionell eher als Bischofssitz und Standort eine Kaiserpfalz Karls des Großen bekannt, war nicht zufällig Wiege dieser staatlich anerkannten Privathochschule: Um das Computerunternehmen Heinz Nixdorf, später Siemens-Nixdorf, und hatte sich in Paderborn nicht nur ein Zentrum innovativer Technologien entwickelt sondern auch ein Ausbildungsstandort, an dem die Idee der dualen Berufsausbildung im Handwerk auf Fachhochschulstudiengänge erweitert wurde. Nur wurde eben nicht die Praxis durch Theorie ergänzt, sondern die höhere theoretische Ausbildung wurde an der FHDW systematisch und umfassend mit Praxisphasen kombiniert.
Der Erfolg dieses Modells lässt sich an einer wachsenden Anzahl von Partnern in der Industrie ablesen. Aber auch die seit 2001 neu gegründeten Standorte beweisen die Attraktivität dieser Hochschule. An den Standorten in Bielefeld, Bergisch-Gladbach und Mettmann sowie in der Außenstelle der FHDW in Dresden studieren etwa 1.300 Studenten. Insgesamt haben rund 3.000 junge Menschen einen wirtschaftswissenschaftlichen Abschluss erlangt.
Verteilt auf die einzelnen Standorte bietet die FHDW Bachelor- und Masterstudiengänge in verschiedenen wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen an. Klassische Betriebswirtschaftslehre ist ebenso im Curriculum zu finden wie spezialisierte Ausbildungsgänge in den Bereichen Wirtschaftsrecht, Wirtschaftsinformatik, Internationale Betriebswirtschaft oder speziell auf das Management von Unternehmen ausgerichtete Studiengänge.
Charakteristisch ist der vierteljährliche Wechsel zwischen Theorie- und Praxisblöcken. Die praktischen Abschnitte können vollständig bei einem der Partnerunternehmen oder bei verschiedenen Unternehmen absolviert werden. Für jeden Praxisabschnitt werden die Projekte und Arbeitsbereiche dokumentiert, in denen der Student tätig war und Erfahrungen sammeln konnte. Die FHDW arbeitet regelmäßig mit rund 250 Unternehmen zusammen und hat Kontakte zu etwa 900 Firmen. Der Kreis der Partner wächst auch durch den Wunsch weiterer Unternehmen, ihren Führungsnachwuchs in Zusammenarbeit mit einer praxisorientierten Hochschule auszubilden und ihren Nachwuchsmitarbeitern entsprechende Stipendien anzubieten.
Gerade in den international ausgerichteten Studiengängen sind die Partnerschaften der FHDW mit europäischen, lateinamerikanischen, chinesischen und indischen Hochschulen von Bedeutung. Durch diese Kooperationen ist es möglich, den Anspruch zu erfüllen, dass in diesen Studiengängen ein Praxisabschnitt bei einem ausländischen Unternehmen erfolgen muss.
Ebenso straff durchorganisiert sind die theoretischen Blöcke, in denen ein festgelegtes Pensum an Kursen absolviert und auch gleich geprüft wird. Nicht in jedem Jahr wird am selben Standort jeder Studiengang angeboten, damit ein möglich umfassendes Angebot an allen Standorten sinnvoll dargeboten werden kann. Somit riskiert jeder Student, dass Bummeln für ihn einen Umzug bedeutet.
Interessant für besonders gute Abiturienten ist die Begabtenförderung der FHDW, mit deren Hilfe jedes Jahr mehrere junge Leute bei entsprechender Leistung ein kostenloses Studium beginnen und abschließen können.

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